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Quelle: Plattform Nachhaltig Wirtschaften Rubrik:  Aktuelle Meldungen Datum:  05.11.2014


 

Ein Leuchtturmprojekt für nachhaltigen alpinen Tourismus

Mit dem innovativen Mount++ wird Alpbach zum Forschungszentrum

In den nächsten drei Jahren entwickelt sich Alpbach mit dem innovativen Projekt Mount++ zum Forschungsmittelpunkt für zukunftsweisenden Tourismus im Alpenraum. Ziel ist neben der umweltverträglichen Nutzung des Skigebietes auch intelligente und praxisnahe Lösungen für Energie- und Ressourceneinsparung in der Gemeinde und der Region zu finden.


Das Mount++ Projektkonsortium möchte für mehr Nachhaltigkeit in den Bergen sorgen. ©alpS Zentrum
Dieser ganzheitliche Ansatz des Projekts berücksichtigt sowohl räumliche Strukturen, als auch zeitliche Entwicklungen, lokale Partner, Entscheidungsträger, Bevölkerung und Gäste und bezieht diese aktiv in das Projekt mit ein.

In enger Zusammenarbeit schaffen die Gemeinde Alpbach, die Alpbacher Bergbahn, der Tourismusverband Alpbachtal & Tiroler Seenland mit Unterstützung des Congress Centrums Alpbach und der Standortagentur Tirol die Grundlagen für die Umsetzung des Pilotprojekts, das verschiedene Zielsetzungen vereint:

Für zukünftige Planungen im Skigebiet will der Geschäftsführer der Seilbahn, PETER HAUSBERGER, die zu Beginn des Projekts realisierten wissenschaftlichen Analysen, nutzen: "Wir sind besonders an energieeffizienten und ökologischen Lösungen für die Pistenpräparierung und die Nutzung des Speicherteichs interessiert."

Über pro-aktive Kommunikation, wie Workshops und Demonstrationsobjekte, sollen Bevölkerung und Gäste aktiv in das Projekt Mount++ einbezogen werden. Bürgermeister MARKUS BISCHOFER sieht in Mount++ Chancen, insbesondere im Bereich der Elektromobilität, die er für Alpbach nutzen will: "Wir möchten herausfinden, wie wir den örtlichen Nahverkehr mit e-Mobilität organisieren können. Wenn wir das geschafft haben, wird der Funke dann hoffentlich auf die ganze Talschaft überspringen."

Das Projekt setzt neuartige technische Instrumentarien und Konzepte, wie z.B. den Aufbau einer integralen Geodatenbank ein. Damit wird ein Prozess initiiert, der über die Projektlaufzeit und über die Grenzen der Region hinaus Vorbild für eine vorausschauende und nachhaltige Entwicklung auch für andere Gemeinden sein soll.

"Es geht uns nicht nur um wissenschaftliche Forschung, sondern um das Initiieren eines Prozesses der ganzheitlichen nachhaltigen Entwicklung", erklärt dazu alpS-Projektleiter Dr. PAUL STAMPFL.

Das ist auch MARKUS KOFLER, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Alpbachtal Seenland ein besonderes Anliegen: "Es ist notwendig, einen zukunftsfähigen Tourismus zu entwickeln, der attraktiv für die Menschen und verträglich für die Natur ist."

Ausgegangen ist die Initiative von den drei weltweit führenden Unternehmen im Wintersport: Kässbohrer Geländefahrzeuge AG, Doppelmayr und TechnoAlpin. Gemeinsam mit dem Innsbrucker Forschungszentrum alpS haben sie mit Alpbach eine ideale Destination für dieses visionäre Projekt gefunden.

Die wissenschaftliche Projektleitung wird von alpS gemeinsam mit der Universität Innsbruck übernommen. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des COMET-Programms der Österreichischen Bundesregierung durch das BMVIT und das BMWFW (abgewickelt durch die FFG) sowie die Länder Tirol und Vorarlberg.

Die starke Allianz zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Tourismusdestination bündelt Intention, Kompetenz und Vision, um Innovationen zeitnah umsetzen zu können.

Beispielhaft ist bei Mount++ somit auch die Verzahnung von interdisziplinärer Forschung mit den Innovationspotenzialen und Umsetzungskompetenzen der beteiligten Unternehmen sowie den leistungsfähigen Voraussetzungen der Tourismusdestination Alpbach.


Weitere Infos können unter info@alps-gmbh.com angefordert werden.

Ansprechpartner:
Dr. Paul Stampfl
alpS Zentrum
Arbeitsbereichsleiter, Energie
Telefon: +43 699 17365370
E-Mail: Stampfl@alps-gmbh.com
Webseite: www.alps-gmbh.com

Das Projekt Mount++ wird im Rahmen des COMET-Programmes - Competence Centers for Excellent Technologies durch das BMVIT, das BMWFW und die Länder Tirol und Vorarlberg gefördert. Das COMET Programm wird durch die FFG abgewickelt.  



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